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Stereo Power Amplifier

  • Power: 2x 490 W at 4 Ohm, 2x 360 W at 8 Ohm, 1 x 990W bridged at 8 Ohm (@ 1 kHz, THD <= 0.1%)
  • Frequency range: 20 - 20,000 Hz
  • Inputs: XLR, jack (balanced)
  • Outputs: Speaker Twist and binding posts
  • Protective circuits: DC, short circuit protection, over temperature protection
  • Switchable limiter
  • Standby circuit
  • Mains voltage: 230 V, 50 Hz
  • Dimensions (W x D x H): 482 x 375 x 88 mm
  • Format: 19"/ 2U
  • Weight: 12.8 kg
  • Tillgänglig sedan Maj 2005
  • Artikelnummer 288804
  • försäljningsenhet 1 Styck
Även tillgänglig som fabriksny 2 169 kr
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Preiswerte Endstufe ohne Schnörkel
Christian v.d.L. 02.01.2014
Vorweg: Meine Bewertung bezieht immer das Preis-Leistungsverhältnis mit ein!

Die Endstufe wird bei uns für ein Akustik-Duo (Gesang/ Gitarre) an zwei 12/2 Fullrangeboxen genutzt. Sie versieht ihren Dienst ohne Probleme. Auf der Frontseite sind lediglich neben dem Einschalter die Pegelsteller vorhanden sowie die Kontrolleuchten für Power, die Schutzschaltung und den Betriebsmodus. Der Betriebsmodus Stereo / Parallel / Bridge lässt sich mit einem kleinen Schiebeschalter auf der Rückseite einstellen. Dies gilt auch für die Eingangsempfindlichkeit (0,7V, 1,4V, 26db) und den Limiter. Diese Schiebeschalter sind allesamt nicht so gut zu erreichen (leicht versenkt); hier sollte man einen Schraubenzieher zum Verschieben zu Hilfe nehmen. Unbeabsichtigtes Verstellen wird dadurch aber auch vermieden. Diese Einstellungen werden aber auch nicht häufig geändert.

Das Anschlussfeld ist ordentlich ausgestattet. Als Eingang sind wahlweise symmetrische XLR oder symmetrische Klinken möglich, als Lautsprecherausgang stehen Speakon-Anschlüsse oder Schraubklemmen zur Verfügung.

Daneben sieht man noch zwei Lüftungsgitter. Nimmt man die Endstufe in Betrieb ist ein deutliches Lüftergeräusch zu hören. Für den Wohnzimmerbetrieb bei geringen Lautstärken mag das zu laut sein. Im Live-Betrieb, wo die Endstufe eh irgendwo in der Ecke steht, ist das kein Problem. Dafür habe ich im Gegenzug keinerlei spürbare Erwärmung während des Betriebs wahrgenommen.

Klangmäßig gibt es keine Auffälligkeiten. Die Endstufe verhält sich recht neutral, wie es ja auch sein soll. Zur Funktion des Limiters kann ich wenig sagen, da wir die Endstufe nicht in diesem Bereich betreiben, sondern in der Regel auf ein nicht übersteuertes Mischpultsignal Wert legen. Rauschen im Leerlauf ist praktisch nicht vorhanden.

Die Bedienungsanleitung erklärt alle Bedienelemente und Anschlüsse, gibt aber keine darüber hinausgehenden Hinweise. So ist z.B. nicht erklärt, welche Eingangsempfindlichkeit zu welchem Zuspieler passt. Diese nicht gerätespezifischen Infos sind aber im Internet oder in der Fachliteratur verfügbar.

(Achtung: Siehe Nachtrag am Ende des Absatzes!) Kommen wir zum einzigen Minuspunkt der Endstufe: Die Endstufe verfügt über eine Standby-Schaltung, die nach 5 Minuten ohne Eingangssignal die Endstufe ausschaltet (bzw. eben in Standby). Sobald ein Eingangssignal anliegt, schaltet die Endstufe wieder in Betrieb. Das funktioniert in der Regel sehr gut. Das Erwachen scheint aber einen relativ hohen Anlaufstrom zu ziehen, so dass manchmal/selten die 16A Sicherung fliegt. Recherchen in den Foren zeigen, dass das bei dieser Endstufe häufiger berichtet wird. Hierfür gibt es 1 Stern Abzug. Im Live Betrieb selbst, fährt unsere Endstufe allerdings nie in den Standby, insoweit führte das bislang zu keinen Problemen. (Nachtrag: In der aktuell verkauften Version des Verstärkers wurde auf der Rückseite ein Schalter zur Deaktivierung der Stand-By-Funktion eingebaut.Sehr gut!)

Ein letzter Punkt zur Gehäuse-Verarbeitung: Da gibt es nichts auszusetzen: Das Gehäuse ist stabil und verfügt über Rackohren vorne und die Möglichkeit der Befestigung an zwei Laschen hinten, die man in der Regel nicht brauchen wird.
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SM
Betrieb ohne Lüfter, Ergänzung
Stephan M. aus M. 23.01.2014
Die hier im Januar 2014 erstmals beschriebene Modifikation des E-800 ohne die eingebauten Lüfter läuft auch im Mai 2018 noch einwandfrei. :-)
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Zu den Vorzügen des E800 und den Leistungen von Thomann ist hier schon alles gesagt; ich kann mich den positiven Bewertungen nur anschließen.

Mir waren allerdings die eingebauten Lüfter ebenfalls zu laut, weil ich den E800 auch im Wohnraum quasi als "HiFi"-Verstärker betreiben wollte.

Da zum Thema "Betrieb in leiser Umgebung" nur wenig zu finden war, habe ich das mit einem Temperaturmessgerät ausgetestet. Der PT100-Sensor wurde innen in der Mitte des länglichen Kühlkörpers platziert und die beiden Lüfterstecker gezogen. (Verstärker vorher vom Netz trennen/Garantieverlust)

Der E800 wurde dann mit geschlossenem Deckel an zwei 12/2 er Fullrangeboxen mit "Rock around the clock" betrieben, wobei den Bassanteil ein B1500D pro Subwoofer übernahm. Die beiden Lautstärkeregler standen auf dem siebten von maximal 21 Punkten. Das ergab im Raum von der Lautstärke her einen gehobenen "HiFi"-Betrieb.
An lauten Stellen wären da auch die eingebauten Lüfter nicht mehr zu hören gewesen. Aber es gibt ja noch "Stairway to heaven... ;-)

Dabei erreichte das Innere des Kühlkörpers bei 21 Grad Raumtemperatur nach etwa 1,5 Stunden Dauerbetrieb eine Maximaltemperatur von 40 Grad Celsius, die nicht weiter anstieg. Hier reichte dann die natürliche Lüftung aus, um die Wärme über die Lüftungsgitter und die stillstehenden Lüfter abzuführen. Auch wenn der E800 ohne Subwoofer direkt an den Fullrangeboxen betrieben wird, steigt die Temperatur nicht über 42 Grad Celsius.

Für Bastler: Wer sich trotz der (nach wie vor wirksamen) Übertemperatursicherung des E800 nicht ganz auf die natürliche Lüftung verlassen will, kann aus einem ausrangierten PC einen (leisen) Gehäuselüfter nehmen, ihn mit Gewebeband auf der anderen Seite des Kühlkörpers befestigen und mit einem externen 12-Volt-Netzteil betreiben. (Die Metallstifte am Molex-Stecker des Gehäuselüfters lassen sich mit etwas Geschick aus dem Steckergehäuse lösen. Dann kann man die Stifte durch die seitlichen Lüftungsschlitze nach außen führen und wieder in den Stecker einbauen). Damit blieb die Innentemperatur sowohl im Inneren des Kühlkörpers als auch im Gehäuse selbst im Dauerbetrieb bei 30/32 Grad.

Fazit: Wer keine trommelfellzerfetzende Lautstärke braucht, aber die Lüfter des E800 in ruhiger Umgebung als zu laut empfindet, kann (auf eigenes Risiko!) darauf verzichten. Man sollte aber daran denken, sie vor einem echten PA-Einsatz wieder in Betrieb zu nehmen.

P.S. Mein E800 hat auf der Rückseite über dem Breaker einen (inzwischen in der PDF-Bedienungsanleitung auch dokumentierten) Schalter "ERP" (Energy-Related Products). Seitdem der auf "OFF" steht, ist die hier öfter bemängelte Abschaltung nach 5 Minuten ohne Signal deaktiviert.
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RA
Bin nicht ganz glücklich!
Ralf A. 681 08.08.2013
Für mich ist ein großes Manko, dass bei etwa 5-minütiger Signalpause die E-800 in einen standby-modus geht. Bei Signaleingabe(losspielen) braucht sie ca. 2-3 sec. um wieder betriebsbereit zu sein. Dabei kann es passieren, dass eine 16-amp-Sicherung rausfliegt und man im "Dustern" steht. Es hilft, wenn man keinen weiteren Verbraucher an dem betreffenden Stromkreis anschließt. Das setzt aber voraus, dass ein zweiter Stromkreis zur Verfügung steht, an dem nichts anderes "hängt". Nur leider ist das bei kleineren Veranstaltungen nicht immer möglich. Welcher Techniker/Konstrukteur denkt sich so etwas aus? Auch mit einem elektronischen Überlastschutzteil ist keine zuverlässige Abhilfe zu schaffen, weil die Relais in diesem Teil und die Relais der E-800 nicht genau wissen, was sie machen sollen und "flattern durch die Gegend". Man weiß nicht genau, geht die E-800 nun an oder haut die Sicherung durch. Das ist meine Erfahrung, leider.
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Neue E 800
Frankenstein 05.08.2013
Auf dem ersten Blick ist diese Endstufe erst mal sehr gut ausgestattet verkabelt und Strom druff und es kommt auch gut Sound raus :)

So und nu was ich finde ein ganz großer Fopar (oder wie man das Schreibt ^^) ist wenn die Endstufe für eine kleine Weile kein Signal bekommt schaltet sie auf so ein Standby Modus aber sie daraus zu erwecken ist bei meiner nicht immer einfach ich betreibe sie mit einer anderen The Amp, die das System noch nicht hat, in einem Aktivweichensystem und wenn mal ruhe ist kann es vorkommen das das nächste Lied ne halbe Minute nur mit Bass läuft bis dieser Endstufe es auffällt das da ein Signal anliegt oder man dreht einmal das Mischpult auf oder brüllt ins Mikro...
ich hab schon bei Thomann angefragt was das nun ist. Es ist wohl nun Vorschrift das Endstufen so ein System haben müssen seit ein paar Monate.
natürlich ist die Idee nicht ganz so schlecht weil wenn sie ausschaltet ist sie fast ganz aus auch die Lüfter also spart das Strom aber da müss man wohl noch dran arbeiten damit es gut funzt

mein Fazit eine super Endstufe durch so ein Pflichtblöödsin ein wenig versaut
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